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Seminar: Praxis-Beispiel

Situation

Gerade beim Lernen hat jeder Mensch seinen eigenen Stil: Tempo und Pausen, Dauer und Aufnahme sind unterschiedlich. Liegen Einschränkungen durch Sinnes- oder Körperbehinderung vor, ist es doppelt wichtig, teilnehmergerechte Lernbedingungen zu schaffen. Je nach Art der Behinderung kann die Teilnahme an einem Seminar, das den behinderungsbedingten Anforderungen nicht gerecht wird, zu einer weiteren Behinderung für die Betroffenen werden: Die Lernergebnisse sind nicht optimal, ja können nicht optimal sein.

Auf Grund seiner Erfahrungen als Trainer und Coach für Arbeitnehmer und Führungskräfte empfiehlt Dr. Kopp folgende Maßnahmen:

Maßnahmen

  • Ein barrierefreier Zugang der Räumlichkeiten muß möglich sein.
  • Sprache muß alle eingesetzten visuellen Medien ergänzen. Bei der Anwesenheit sehbehinderter Teilnehmer muß von vorneherein ein sparsamer Umgang mit visuellen Medien erfolgen.
  • Für Sprecher und hörbeeinträchtigte Teilnehmer muß eine optimale Raumposition gefunden, auf eine deutliche Aussprache geachtet und  auf Wunsch auch ein Gebärdendolmetscher eingesetzt werden.
  • Lern- und Pausenzeiten müssen individuell abgestimmt werden.
  • Allen behinderungsbedingten Besonderheiten muß bei der Bearbeitung von Seminarthemen die notwendige Zeit eingeräumt werden.
  • Der Erfahrungsaustausch über Probleme und Problemlösungen aus der Praxis soll gefördert werden.

Dadurch, dass Dr. Kopp alle diese Forderungen erfüllt, stellt er sicher, dass Sie nach dem Seminar gut gerüstet und mit Gewinn an den Arbeitsplatz zurückkehren.

 
       
      © Dr. Jörg Kopp, Wiehl | Tel.: 0 22 62 / 75 10 86 | www.karriere-mit-handicap.de