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Workshop: Paxis-BeispielSituation
In einer wichtigen Besprechung ärgerte sich der sehbehinderte Heinz T. über die Auswirkungen seines zunehmend schlechter werdenden Augenlichts: Der Einsatz von Beamer und Bildschirmpräsentationen machten dem Abteilungsleiter sein Handicap wieder einmal sehr bewußt.
Häufig mußte er nachfragen, um alles zu erfassen. Er ärgerte sich auch über sich selbst. Und durch diesen Ärger war sein Ton auch nicht immer der freundlichste. Fachlich wird Heinz T. von seinen Kollegen sehr geschätzt, sein aggressives Nachfragen kam aber bei den Kollegen nicht gut an. Alle Beteiligten litten unter dieser Situation.
Maßnahmen
- Es wurde zusammen mit einem Coach ein Workshop veranstaltet, in dem nach einer Verbesserung der Situation gesucht wurdel. Dabei wurde schnell klar: Zuviele Bilder und schlecht gemachte Präsentationen sind nicht nur für den sehbehinderten Abteilungsleiter Heinz T. ein Problem: Auch seine Kollegen störte das.
- Daraufhin wurde ein Seminar zum effektiveren Vorbereiten und Durchführen von Präsentationen durchgeführt.
- Es wurden Regeln aufgestellt, die der Verbesserung der Kommunikation dienen; z. B. sollte das Verhältnis zwischen Bildern und mündlicher Darstellung ausgewogener werden.
Ergebnis
- Die Maßnahmen führten zu einer nachhaltigen Verbesserung der Kommunikation.
- Das Verständnis untereinander ist deutlich verbessert - und zwar in der gesamten Abteilungsleiterrunde.
- Die Kollegen verstehen die Problematik des sehbehinderten Kollegen heute viel besser.
- Heinz T.: "Seit dem wir das geändert haben, verbesserten sich Arbeitsklima und Produktivität spürbar."
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