![]() |
||||||||||
|
|
Dr. Kopp zum TV-Duell im Bundestagswahlkampf 200506.09.2005 Interview Kölnische Rundschau/Oberbergische VolkszeitungIm Rahmen des Bundestagswahlkampfes 2005 befragte die Kölnische Rundschau/OVZ Dr. Jörg Kopp dazu, wie sich Kanzlerkandidatin und Kanzler präsentiert haben. 12 UHR MITTAGS12 Uhr mittags – die OVZ (Oberbergische Volkszeitung) ruft an. Gestern sprachen wir mit dem Unternehmensberater und Coach Dr. Jörg Kopp aus Oberwiehl. Frage: Wie empfanden Sie als Fachmann für professionelles Auftreten das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Gerhard Schröder? Kopp: Gerhard Schröder hat sich wie immer kompetent und selbstbewusst dargestellt. Er verkauft sich einfach sehr gut und hat bestimmt ausgezeichnete Berater. Angela Merkel war etwas verkrampft und unsicher. Das zeigten Körperhaltung und Gestik sowie mangelnde Blickkontakte. Frage: Erste Umfragen zeigten den Kanzler als Sieger. Hat die Menschen sein Auftreten beeinflusst? Kopp: Wirklich beeinflussen lassen wir uns vom Auftreten der Menschen, die wir kennen lernen. Aber wir haben die letzten sieben Jahre die Arbeit des Kanzlers mitbekommen. Wir wissen, dass er etwa sein Versprechen, die Zahl der fünf Millionen Arbeitslosen zu senken, nicht gehalten hat. Frage: Was würden Sie den beiden als Coach raten? Kopp: Frau Merkel sollte Ihre Linie behalten, aber an ihrem Selbstbewusstsein arbeiten. Es gefällt mir, dass sie nachteilige Veränderungen ankündigt. Davon sollte sich Bundeskanzler Schröder etwas abgucken und selbstkritischer werden. Fehler zu machen, ist doch menschlich. Frage: Hat die Sendung Ihre Entscheidung beeinflusst? Kopp: Das TV-Duell hat meine Entscheidung bestärkt. Letztendlich wähle ich ja die Partei und nicht die Person. Aus: Kölnische Rundschau/Oberbergische Volkszeitung vom 6. September 2005. Das Interview führte die Journalistin, Autorin und Kommunikationswirtin Sabine Eisenhauer. |
|||||||||
| © Dr. Jörg Kopp, Wiehl | Tel.: 0 22 62 / 75 10 86 | www.karriere-mit-handicap.de | ||||||||||